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Tanja Krämer
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Die Hightech-Gewürze

Sie stecken in Kondensatoren, Flachbildschirmen oder Laptops: seltene Metalle und seltene Erden. Allein in einem Computerchip werden derzeit etwa 70 Metalle verarbeitet. Doch die Reserven einiger dieser sogenannten Gewürzmetalle werden knapp. Könnte uns in wenigen Jahren der Stoff für unsere Hightech-Produkte ausgehen?

Ein paar Gramm Molybdän in Mammografen, eine dünn aufgedampfte Schicht Gallium auf der Fotovoltaikzelle, Spuren von Neodym in den Magneten moderner Elektroautos: Viele unserer Hightech-Produkte enthalten geringe Mengen an seltenen Metallen. Wie der Pfeffer auf dem Steak oder das Salz in der Gemüsesuppe verfeinern die so genannten Gewürzmetalle moderne Produkte und machen sie leistungsfähiger oder besser einsetzbar.

Kondensatoren aus Tantal etwa ermöglichen die Verkleinerung von Mobiltelefonen oder Digitalkameras, Indium bildet eine leitende und transparente Schicht in Flachbildschirmen. Die Verfügbarkeit dieser Rohstoffe entscheidet darum maßgeblich über die Produktion und Weiterentwicklung zahlreicher moderner Technologien.

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